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Mit über 60 Versprechen gestartet

Event zum Onlinegang der am 11.10.2016 veröffentlichten Plattform für Integration „bunt und verbindlich“ in Berlin.
Ein gemeinsames Projekt der Initiative D21 und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Die neue Plattform „bunt und verbindlich“ verbindet durch Versprechen Unternehmen mit Flüchtlingsinitiativen und ehrenamtlichen Helfern, um gemeinsam die Integration in Deutschland aktiv zu gestalten.
Informationen unter https://www.buntundverbindlich.de/.
Alle Fotos verwendbar unter Angabe der Lizenz
CC BY 3-0 DE Jana Kausch.

Der 11. Oktober 2016 war für alle in unserem Team ein Highlight. Endlich ging unsere Website bunt und verbindlich online! Ein halbes Jahr haben wir darauf hingearbeitet, haben konzipiert, gestaltet, zuerst das Familienministerium und dann Unternehmen und Initiativen für unsere Idee begeistert. Das Ergebnis lässt sich sehen: mit über 60 Versprechen ging die Plattform am letzten Dienstag online.

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Die Gäste, die mit uns gemeinsam den Launch von bunt und verbindlich feierten, waren so bunt wie die Versprechen, die viele von ihnen eingestellt hatten. Mit dabei waren viele Unternehmen, Initiativen und die Willkommensklasse der Eichendorff-Grundschule in Berlin. Die syrischen Kinder Willkommensklasse erhielten durch ein Versprechen der Initiative D21 zusammen mit der Firma TechniSat 15 Tablets für ihren Unterricht. Diese sollen die Vermittlung von Lerninhalten und das Erlernen der deutschen Sprache erleichtern. Wir sind noch immer gerührt von der Freude und Dankbarkeit, die Frau Orth, Direktorin der Eichendorff-Grundschule, auf der Bühne bei der Übergabe der Tablets ausstrahlte. Sechs Monate haben wir unsere Idee aufgebaut und mit Leben gefüllt. Dieser Augenblick zeigte uns, dass unsere Idee wirklich funktioniert: bunt und verbindlich trägt dazu bei, Menschen und Initiativen zu unterstützen, die sich für die Integration von Geflüchteten engagieren.

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Drei weitere Versprechen wurden während des Launchs live eingelöst. Capgemini übergab der Initiative Kiron Open Higher Education 50 Laptops, um damit die Studenten von Kiron zu unterstützen. Kiron Open Higher Education ermöglicht Geflüchteten ein Hochschulstudium. Die Studierenden absolvieren die ersten zwei Jahre ihres Studiums online und verbringen das dritte und vierte Studienjahr an einer Partnerhochschule, an der sie einen regulären, akkreditierten Studienabschluss erwerben.

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Auch die ReDI School of Digital Integration erhielt durch ein Versprechen von Microsoft 50 Laptops. Die ReDI School bringt Geflüchteten in einem mehrmonatigen Training das Coden bei, um sie für IT-Berufe zu qualifizieren. Die Laptops von Microsoft werden den Geflüchteten durch die ReDI School zur Verfügung gestellt, damit diese die erworbenen Fähigkeiten trainieren und vertiefen können.

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bunt und verbindlich verbindet nicht nur Unternehmen und Initiativen. Das vierte eingelöste Versprechen zwischen den Unternehmen VICHY und papagei.com zeigt, dass sich auch Unternehmen gegenseitig unterstützen können, um sinnvolle Angebote für Geflüchtete zu schaffen. VICHY versprach einen Sprachkurs für Frauen für den Einstieg in die Apothekenbranche zu entwickeln, wenn ein Unternehmen sich bereit erklärte, für diese Frauen 20 Basissprachkurse zu spenden, die die Grundlage für den Sprachkurs von VICHY bilden. Aus diesem Versprechen entwickelte sich inzwischen eine intensive Zusammenarbeit zwischen VICHY und papagei.com, die es zahlreichen geflüchteten Frauen ermöglichen wird, beruflich Fuß zu fassen und Teil unserer Gesellschaft zu werden.

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Viele andere Versprechen von Unternehmen wie Ericsson, bettermarks, OTTO und RICOH warten nun auf die Einlösung ihrer Versprechen. Sie bieten u.a. Geld für Sportvereine, Klassen– und Privatlizenzen für Mathelernsysteme, Räume und Videokonferenzsysteme für Sprachkurse, und EDV-Trainings und APP- Workshops für geflüchtete Jugendliche.

Initiativen wie Visoneers, GoVolunteer und Help.To nutzen bunt und verbindlich, um beispielsweise nach Musikinstrumenten, Sportutensilien, Unterstützung beim Frontend-Design und bei der Website-Entwicklung zu suchen.

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Der Launch am Dienstag zeigt, dass wir einen Nerv getroffen haben: das Bedürfnis nach Vernetzung untereinander. Es war toll zu erleben, wie sich die Initiativen und Unternehmen nach dem offiziellen Launch miteinander ausgetauscht haben, wie die Kinder der Willkommensklasse fasziniert mit den Lernrobotern des Unternehmens Wonder Workshop spielten und sich daraus direkt das Angebot eines Coding Workshops mit der Initiative Start Coding und dem Unternehmen Wonder Workshop für die Klasse ergab.

Genau das wollen wir: verbinden, Gutes stärken und Engagement für alle erleichtern.

Hier gibt es noch mehr Bilder vom Launch der Plattform.

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