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Nachgefragt: Tyrone Winbush von der TechniSat GmbH

technipark

Heute möchten wir euch das Unternehmen TechniSat Digital GmbH vorstellen.

TechniSat war eines der ersten und sehr engagierten Unternehmen, die bunt und verbindlich von Anfang an unterstützt haben. Innerhalb kürzester Zeit hatte das Unternehmen vier Versprechen formuliert und stellte Tablets und Telefone zur Verfügung. Zusätzlich erklärte sich TechniSat bereit, über die eigenen Versprechen hinaus, 15 weitere Tablets für eine Willkommensklasse in Berlin zur Verfügung zu stellen und damit ein Versprechen der Initiative D21 zu ermöglichen, welches während des Launchs von bunt und verbindlich direkt eingelöst wurde. Einen Bericht über den Einsatz der Tablets in der Willkommensklasse folgt bald hier im Blog.

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Wir freuen uns deshalb sehr, TechniSat hier vorstellen zu dürfen und haben mal nachgefragt:

Welche drei Gedanken verbinden Sie als Erstes mit dem Thema Integration?

  • Chancen
  • Herausforderungen
  • Verantwortung

Diese Gedanken verbinden wir mit dem Thema Integration. Integration begegnet uns täglich in vielen Bereichen und sollte uns nicht nur im Zusammenhang mit Geflüchteten beschäftigen.

Warum möchte sich TechniSat für Geflüchtete engagieren?

Weil wir uns sehr bewusst sind, dass wir als Unternehmen auch eine gesellschaftliche Verantwortung haben. Natürlich steht unsere Gesellschaft im Kontext der Geflüchteten-Thematik vor enormen Herausforderungen.

Diesen Herausforderungen müssen wir uns stellen um daraus für uns alle die Chancen zu kreieren, die sich aus der Situation naturgemäß ergeben.

Chancen für unsere Gesellschaft, Chancen für unser Unternehmen und Chancen für die Menschen, die jetzt unsere Unterstützung brauchen. Und wenn ich von Menschen spreche, die jetzt unsere Unterstützung brauchen, dann spreche ich sowohl von Geflüchteten als auch von den Menschen, die sich dafür engagieren, dass die Herausforderungen der Integration gemeistert werden können.

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Hatte Ihr Unternehmen zuvor bereits Berührungspunkte mit dem Thema?

TechniSat engagiert sich seit jeher für soziale und kulturelle Projekte. Wir unterstützen z. B. unter anderem sehr stark den Bürgerdienst e.V., der sich in Daun an unserem Hauptstandort in Rheinland-Pfalz regionalen Projekten rund um die Förderung von Jugend, Kultur, Bildung, Integration sowie um Projekte im Zusammenhang mit dem demographischen Wandel widmet.

Auf welche Herausforderungen sind Sie bei der Unterstützung von Geflüchteten gestoßen?

Die Herausforderungen dabei sind vielfältig und von Projekt zu Projekt unterschiedlich. Das fängt meist bei den einfachsten Dingen wie der Verständigung an.  Selbstverständlich geht es hin und wieder auch um Akzeptanz und Verständnis für unser Engagement. An dieser Stelle muss man seinen Gesprächspartnern geduldig zuhören und fair vermitteln.

Die wichtigste Erkenntnis ist jedoch, dass keine Herausforderung bis dato so groß gewesen ist, dass sie nicht mit einem positiven Effekt für alle Beteiligten zu meistern gewesen wäre.

Welche Aussage zum Thema Integration ist Ihnen im Gedächtnis geblieben und warum?

Mit einer Aussage kann ich nicht dienen. Da fällt mir nichts ein, was nachhaltig in meinem Gedächtnis geblieben wäre. Es geht auch nicht um Aussagen. Es geht letztendlich darum zu erkennen, dass Integration nicht einfach ist und nur dann wirklich funktionieren kann, wenn sie nach einem klaren Plan mit klaren Regeln verläuft und alle beteiligten ihre Rolle und ihren Verantwortungsbereich verinnerlicht haben und Offenheit und Bereitschaft auf beiden Seiten vorherrscht. Sie können z. B. ein kleines Unternehmen nur dann in ein großes Unternehmen integrieren, wenn Sie den Mitarbeitern beider Unternehmen vermitteln können, warum das notwendig ist und auf welche Weise jeder von dem neu geschaffenen Konstrukt profitieren kann. Und dann funktioniert es auch nur, wenn alle kräftig mit anpacken. Dieses Bildnis können Sie auf viele andere Bereiche übertragen – auch auf eine Gesellschaft.

Wie entstand die Idee zu Ihrem Versprechen auf bunt und verbindlich?

Wir sind überzeugt davon, dass echtes Wissen die Grundlage für jegliche positive Entwicklung ist. Die Willkommensklassen waren perfekt hierfür.

Ohne Wissen kann in keinem Bereich Integration gelingen. Daher war es uns wichtig mit unserem Versprechen die Menschen zu unterstützen, die Wissen vermitteln.

bildschirmfoto-2016-12-01-um-08-45-35Haben Sie noch ein paar Gedanken, die Sie uns und unserem Projekt mit auf den Weg geben möchten?

Wenn ich mir ansehe, mit welchem Engagement und mit welcher ansteckenden Begeisterung Sie Ihr Projekt vorantreiben, dann kann ich davor nur den Hut ziehen. Das erstmal als großes Kompliment von meiner Seite. Was ich Ihnen auf den Weg geben kann? Begeistern Sie weiterhin so viele Menschen und Unternehmen für das Thema.

Vermitteln Sie, dass Integration eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist, viel Arbeit bedeutet aber unheimlich viel Freude und Freunde bringt.

Welche Frage zum Thema Integration hätten Sie gern beantwortet?

Ich hätte Ihnen gerne die Frage beantwortet, wie ich persönlich Integration erlebt habe und täglich erlebe. Aber vielleicht schreibe ich hierüber mal ein Buch.

winbush_tyrone_02Wir danken Herrn Winbush für dieses tolle und aufschlussreiche Interview! Die Chance über seine persönlich erlebte Integration zu sprechen, werden wir auf jeden Fall noch nutzen!

Tyrone Winbush ist Leiter Marketing & Unternehmenskommunikation der TechniSat Digital GmbH.

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